Carprese vegan. Veganer Mozarella ganz schnell gemacht.

Veganer Mozarella

Der fertige Mozarella schmeckt leicht nussig durch die Caschews und hat eine schön cremige Konsistenz. In Kombination mit Tomaten, Olivenöl und Balsamico schmeckt der vegane Mozarella wirklich fast wie echter Mozarella. Natürlich schmeckt man einen Unterschied, aber der vegane Mozarella ist richtig lecker und für mich eine schöne Bereicherung für mein veganes Sonntagsfrühstück.

Kürbis One-Pot-Pasta ist Soulfood im Herbst

Kürbis One-Pot-Pasta mit Pilzen

Schnell, schneller, One-Pot-Pasta

Wo wären wir ohne Pasta? Wenn’s schnell gehen muss, sind Nudeln immer eine gute Wahl. Meine Kinder fordern ihre Pasta ein, simple Spaghetti mit richtig guter Tomatensoße stellen aus meiner Sicht so manches aufwändige Gericht in den Schatten. Aber es geht noch so viel mehr als klassische Pasta: Heute habe ich mich für eine fancy Eintopfpasta entschieden, eine Kürbis One-Pot-Pasta. Das ist für mich Soulfood vom Feinsten, denn es ist nicht nur unglaublich lecker sondern auch noch total einfach zubereitet. sobald alles geschnitten und im Topf ist, heißt es nur noch ein wenig Geduld haben und ab und an rühren. Die Pasta wird umschmeichelt von einer cremigen Sauce, zarter Kürbis und aromatische Champignons versprechen hier das Beste vom Herbst.

Das Rezept

Kürbis One-Pot-Pasta für 4 Personen
Zutaten:

  • 400g Pasta
  • 1/2 Kürbis
  • 200g Champignons
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Saft und Schale einer halben Zitrone
  • Je 1 Stängel Rosmarin und Thymian
  • 2 EL pflanzliche Sahne

Zubereitung

Das Gemüse kleinschneiden. Wenn du dich für einen Hokkaido entschieden hast, muss der Kürbis nicht geschält werden. (Ein großes Plus für den Hokkaido aus meiner Sicht!) Petersilie grob hacken.

Alle Zutaten außer Sahne und etwas Petersilie in einen großen Topf (oder wie hier) in eine große Pfanne geben. Mit Wasser auffüllen, bis alles gerade eben bedeckt ist. Mit geschlossenem Deckel zum Kochen bringen. Sobald das Wasser aufgekocht ist, die Hitze reduzieren.

Jetzt muss alles für etwa 20 min. bei sanfter Hitze und geschlossenem Deckel köcheln. Dabei gelegentlich umrühren. Nach 15 min den Deckel abnehmen, Sahne einrühren und auf etwa mittlere Temperatur erhöhen. In den restlichen 5 min die verbliebene Flüssigkeit einkochen lassen. Rühren nicht vergessen.

Sobald die Sauce die gewünschte Konsistenz hat, schnell mit Petersilie bestreuen und servieren. Und genießen!

♥ Lola

 

Über One-Pot-Pasta

One Pot Pasta wird in genau der Menge Wasser gekocht, die benötigt wird, nichts wird dabei später abgegossen. Alle Zutaten werden mit in den Topf gegeben und zusammen mit der Pasta gekocht. Dadurch saugen die Nudeln sämtliche Aromen auf. Die in der Pasta enthaltene Stärke bindet die Sauce und macht sie besonders cremig. Das kling schon richtig gut für dich? Super, aber es gibt noch einen Bonus obendrauf: Wie der Name Verspricht, brauchst du nur einen Topf. Du sparst also auch noch Abwasch!

Hier findest du noch mehr One-Pot-Pasta!

 

Pfifferlingpfanne_Balkon

Pfifferlinge mit Pasta in Weißwein-Thymian Reduktion

YEAH, Sonntagsausflug!

Vor zwei Wochen haben wir uns vorgenommen, für den Rest des Sommers jeden Sonntag einen Ausflug zu machen. Bisher hat’s geklappt, ein schöner Badetag am Wehrbellinsee und ein Naherholungsspaziergang auf der Pfaueninsel stehen bis jetzt auf unserer Liste. Die Pfaueninsel liegt zwar direkt vor den Toren Berlins, trotzdem ist es unglaublich erholsam, die Stille dort zu genießen. Für die Lütte war natürlich auch die Überfahrt mit der Fähre ein totales Highlight, besser noch als die Pfauenfeder, die wir gefunden haben.
Ausflug zur PfaueninselNatürlich bietet Berlin auch und gerade an Sonntagen im Sommer wirklich eine Menge, aber nach einer ganzen Woche in der Stadt wirkt die Natur des Berliner Umlandes wirklich verlockend. Ein positiver Nebeneffekt: Wer sich der Berliner Stadtgrenze auch nur nähert, kommt auf jeden Fall an Ständen mit regionalem Obst und Gemüse vorbei. Dort kann man sich direkt mit Proviant in Form von süßen Kirschen oder Beeren eindecken, oder man nimmt sich auf dem Rückweg Gemüse für das Abendessen mit – so wie wir dem Kilokorb mit frisch gesammelten Pfifferlingen nicht widerstehen konnten.

Das Rezept:

Eigentlich sollten Pilze ja nicht gewaschen sondern nur abgebürstet werden, aber für meinen Geschmack hing an diesen leckeren Pfifferlingen einfach noch zu viel Wald. Deshalb durften sie zunächst baden und anschließend in der Sonne trocknen, so konnten sie das überschüssige Wasser wieder abgeben. Und was soll ich sagen? Sie waren unglaublich aromatisch!
Pfifferlinge

Zutaten für zwei Personen:

  • 250 g Pasta
  • 250 g Pfifferlinge
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3-4 Thymianzweige
  • 1/2 Bund Petersielie
  • 150 ml Weißwein
  • 1 Streifen Zitronenschale
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • Olivenöl
  • 1 TL Honig

Die Pfifferlinge bürsten, oder wenn es nötig ist waschen und gut trocknen. Zwiebel und Knoblauch würfeln. Die Thymianblätter von den Stielen zupfen und die Petersilie grob hacken.

Die Nudeln in ausreichend Salswasser kochen.

Währenddessen das Olivenöl in einer großen Pfanne auf der höchsten Stufe erhitzen und die Pfifferlinge scharf anbraten. Sobald sie knusprig werden, Zwiebel und Knoblauch dazugeben und die Hitze reduzieren. Unter rühren weiter dünsten, bis die Zwiebel glasig wird. Mit Weißwein ablöschen und die Thymianblätter und Zitronenschale dazugeben.

Den Wein einkochen lassen, salzen und pfeffern. Mit Honig und Cayennepfeffer abschmecken, noch etwas Olivenöl und die Petersilie dazugeben. Die abgegossenen Pasta in die Pfanne geben und in der Soße schwenken. Sofort servieren.

Eine herrliche Sommerpasta! Was sind eure liebsten Pfifferlingsrezepte?
Lasst es euch schmecken,

Eure Lola ♥

 

 

 

 

 

 

 

grünes Spargelrisotto

Grünes Spargelrisotto mit karamellisierten Kirschtomaten

Soulfood vom Feinsten

Für mich ist Risotto ein absoluter Seelenschmeichler. Und ganz besonders Spargelrisotto. Es ist cremig, würzig, parmesanig, mit dem feinen Aroma von grünem Spargel. Es ist einfach ein Traum auf der Zunge.
Und anders, als oft behauptet wird, ist es ist wahnsinnig unkompliziert. Man muss nur wissen, wie! Die Zutaten sind schnell vorbereitet, danach muss nur noch gerührt werden. Ohne Konzentration. Und deshalb ist Risotto auch super alltagstauglich. Denn auch, wenn ein kleines Mädchen an meinem Bein zupft und dringend Aufmerksamkeit braucht, wenn zwei etwas größere Mädchen um weltbewegende Themen wie das Anrecht auf den letzten Joghurt oder gar den Platz in der Couchecke streiten (und ich dabei zu allem Überfluss auch noch Fragen über Kreisberechnungen beantworten muss), Risotto rühren klappt immer. YEAH!!!

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Pasta Carprese – eine Pasta für alle Fälle

szene

Wenn wir  mal wiedervöllig ausgehungert vom Spielplatz nach Hause kommen (natürlich ausgehungert, wie könnten denn auch Apfelspalten, Reiswaffeln und ein Eis den Magen der Rabaukinnen füllen???) und es wirklich schnell mit dem Essen gehen muss, dann ist Pasta Carprese meine erste Wahl. Es ist ein leichtes Sommeressen, das einfach keine Wünsche offen lässt. UND die Zubereitung dauert gerade mal so lange wie die Nudeln kochen!!

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So cremig, so lecker und so schnell — „One Pot Pasta“ mit Champignons und grünem Spargel

Mit gemischten Gefühlen las ich die ersten „One Pot Pasta“ Rezepte, die sich seit letztem Sommer über alle Foodblogs rasend schnell verbreitet haben. Nudeln und Sauce in nur einem Topf? Klar, Zeit spart man sich ein, aber sicher doch auch Geschmack… So dachte ich. Aber weit gefehlt! Die Nudeln saugen die Aromen der Sauce auf und werden von einem herrlich cremigen, gaumenschmeichelnden Sugo umhüllt. Und die Zubereitung ist so einfach wie gelingsicher. Warum das Leben kompliziert machen?

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Linguine & Zucchini-Spaghetti mit Bärlauch-Pesto

Auch in diesem Jahr kann und will ich dem Bärlauch nicht wiederstehen. Mit seinen sattgrünen Blättern und dem zarten und süßlich-frischem, an Knoblauch erinnernden Aroma ist er ein echtes Allroundtalent. Ob im Salat oder wie hier in meinem Bärlauchpesto, so lässt de Frühling grüßen. Und die Tatsache, dass Bärlauch nur so kurz im Jahr – von März bis April – Saison hat, lässt ihn noch unwiederstehlicher werden.

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Bärlauchpesto

Endlich Frühling!

Ist es nicht herrlich, wenn der Bärlauch mit seinem frischen Grün wieder von den Marktständen lockt? Denn schließlich verheißt die beginnende Bärlauchsaison den Frühling! Ob das aromatische Kraut deswegen oder wegen seines knobihaften doch frischen Aroma so schätze? Ich kann es gar nicht sagen.
Pesto aus Bärlauch gehört für mich inzwischen auf jeden Fall zum Frühling dazu. Ob zu Pasta, Garnelen, Spargel oder einfach auf dem Brot, Bärlauchpesto schmeckt einfach umwerfend!

Für zwei Gläser (ca 4-6 Portionen):

  • 1 Bund Bärlauch
  • 150 g Cashewkerne
  • 100 g frisch geriebener Parmesan
  • 50 ml Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Bärlauch grob Hacken und mit den übrigen Zutaten im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten.

In zwei Gläser füllen. Oder am besten gleich genießen!

Tipp: das Pesto hält sich im Kühlschrank ca. zwei Wochen, wenn es komplett mit einer Schicht Olivenöl bedeckt ist!

Linguine al Cima di Rapa 


„Cima di Rapa ist der leckerste Kohl überhaupt. Es gibt ihn nur kurze Zeit im Jahr, und wenn du ihn siehst, musst du ihn unbedingt mitnehmen!“, sagte einmal Emiliano, ein von mir sehr geschätzter, italienischer Koch zu mir. Also sprang das grüne Gemüse, als ich es beim Einkaufen sah, fast von selbst in meinen Einkaufskorb. Um in einer Liason mit sonnengetrockneten Tomaten und aromatischen Pinienkernen herrliche Linguine zu umschmeicheln.

Minestrone

Sie ist ein Klassiker, der nicht nur den Körper, sondern auch die Seele mit erwärmt: herrlich duftende Minestrone. Gerade jetzt, wo das Wetter sich nicht entscheiden kann, wir alle aber schon überhaupt keine Lust mehr auf unsere Winterkleidung haben, schleicht sich doch noch die ein oder andere Erkältung ein. Und was stärkt da besser als ein mediterraner Hauch des Südens mit gaaaaanz viel Power-Auffüll-Potential???